Aktuelles für die kommende Woche
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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Bergpanorama
 
© Barbara_Schartz_pfarrbriefservice
 
Gott führt uns nicht in Versuchung
 

„Glücklich der Mensch, der in der Versuchung standhält. Niemand, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht Böses tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung“. So steht es im Jakobus-Brief im Neuen Testament. Wenn die Gemeinde das ernst nimmt, widerspricht dem Jakobus-Brief eigentlich immer wieder: im Vaterunser heißt es ja: „und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“.

Gott führt uns nicht in Versuchung, hat Papst Franziskus schon vor ein paar Jahren gesagt: „Gott ist Vater und hilft sofort wieder aufzustehen. “ Jetzt also das Vaterunser verändern? Die katholische Kirche in Italien hat es getan; da beten sie jetzt „und überlasse uns nicht der Versuchung“. Das soll auch näher am griechischen BibelText sein – und damit näher an Jesus selbst, der seinen Leuten ja dieses Gebet gegeben hat. Mag sein – obwohl Jesus ja aramäisch geredet hat; aber das sind Feinheiten.

Die Deutsche Bischofskonferenz hält erst einmal am Text fest – und begrüßt, dass Christenmenschen über ihr wichtigstes Gebet nachdenken. Jesus lädt ja selbst ein: betet, statt zu plappern oder viele Worte zu machen. Und mit seiner Bitte „führe uns nicht in Versuchung“ taucht er ganz tief hinein in die Dramatik seines und jedes menschlichen Lebens. Die Versuchung hat Jesus ja selbst erlebt; das Evangelium am Sonntag berichtet davon. Am Anfang seiner Mission betet Jesus in der Wüste und kommt da in Versuchung: Mach dich selbst zum Herrscher der Welt. Jesus hat Widerstand geleistet – und er steht jeder und jedem bei, hoffe ich, die heute in Versuchung kommen, sich von Gott abzuwenden. Mir auch.

Vielleicht könnte das ein wenig deutlicher gesagt werden, auch im Vaterunser. Wenn ich es allein bete, sage ich auch schon mal „Überlasse uns nicht der Versuchung“ – aber die Zuversicht bleibt sowieso die gleiche: Jesus und der väterlich-mütterliche Gott ist bei mir; und hilft mir, hoffe ich, wie groß auch immer eine Versuchung zum Bösen sein mag. Denn das will Gott: Dass Menschen einander niemals Böses tun.

altfried g. rempe

 
„Laacher Teufelchen” beim Aufschreiben der „peccata populi”, die Sünden des Volkes (Fries am Eingang zum „Paradies”, Maria Laach)
 
© friedbert-simon_pfarrbriefservice
 
Evangelium vom Tag
 

Mt 4,1-11

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, / und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm. 

 

» Hier finden Sie weitere liturgische Texte für den Sonntag

 
 
Neues... aus der Pfarrei
 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

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die Bücker Bibel hat ihren festen Platz am Ambo der Kirche St. Augustinus gefunden  
 
© Werner Knebel
 
Jetzt ist sie am richtigen Platz
 

Wer die Kirche St. Augustinus betritt, dem wird es gleich auffallen: Die Bücker-Bibel hat ihren Platz gefunden.
Bei der Bibel handelt es sich um den Nachdruck der handgeschriebenen Bibel „Bilder des Heiles“, die von dem Bildhauer Heinrich Gerhard Bücker aus Beckum-Vellern 1964 geschaffen wurde.
Bücker, der wesentliche Teile der Inneneinrichtung der Kirche St. Augustinus (Altarkreuz, Altar, Taufbecken, Tabernakel, Kreuzweg, Osterleuchter, Marienstatue) zwischen 1988 und 2004 künstlerisch gestaltet hat, schenkte sie der damaligen Pfarrei St. Augustinus.
Und es hat sich kein besserer Platz angeboten, als die Befestigung am Ambo im Altarraum - der Ort, an dem das Wort der Bibel verkündet wird. Er lädt ein, vor der Bibel zu verweilen, die Bilder und Texte zu betrachten.
Die Kosten für die Montage der Bibel belaufen sich auf rd. 3.600 € und werden im wesentlichen durch Spenden finanziert.
Wer das Projekt mittragen und finanziell unterstützen möchte, möge seine Spende auf das Konto der Kirchengemeinde Hl. Edith Stein (IBAN DE45 5855 0130 0000 9715 07) unter Angabe des Stichwortes: Spende Bücker-Bibel St. Augustinus überweisen. Jede Spende ist willkommen.
Weitere Auskünfte erteilt gerne: Werner Knebel, Heinrich-Brauns-Str. 5, 54296 Trier  (werner.knebel@gmx.de oder Telefon 0651-12590)

 
  
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© agr
 
Nachtgesang in St. Augustinus
 
eigentlich ...
 
25. Feb. 2026
... bin ich ganz anders
 

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... aus dem Pastoralen Raum
 
 
  
  verschiedene Frauen
 
 
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Kommt! Bringt eure Last!
 
Projektchor zum Weltgebetstag der Frauen
 
27. Feb. 2026
Herzliche Einladung an alle, die im Chor mitsingen möchten.
 

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... aus dem Bistum
 
 
  
 
Logo des Synodalen Weges  
 
© Synodaler Weg
 
Theologisches Quartett Trier Reden über Gott und die Welt
 

Am Sonntag, 22. Februar 2026 um 11.00 Uhr spricht Sr. Philippa Rath, OSB Eibingen, zum Thema Frauen ins Amt! Eine Zukunftsfrage der katholischen Kirche.

Philippa Rat, Jg. 1955, Studium der Theologie, Geschichte und Politik ist Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim- Eibingen, Mitglied im Synodalen Weg und im Zentralkomitee der Katholiken.

Musikalische Umrahmung unter Leitung von Bernhard Nink.

Ort: VHS Trier, Palais Walderdorff, Domfreihof 1b

Eintritt 7€, ermäßigt 5€

 
  
  Das Logo heißt: Wir beten für Frieden
 
 
© Bistum Trier
 
Wir beten für den Frieden in der Ukraine, in Palästina und Israel
 
24. Feb. 2026
Am vierten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine
 

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ein Mann geht allein am Strand entlang  
 
© pixabay_pfarrbriefservice (1)
 
Theo-Talk
 
25. Feb. 2026
Thema Einsamkeit - Tabuthema oder Massenphänomen?
 

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ein Bild mit Abbildungen von handwerklichen Geräten wie Säge, Hammer, Bohrer, Zange in der Mitte der Schriftzug Werkzeug für die Bibel  
 
© Kath. Erwachsenenbildung
 
Werkzeug für die Bibel
 
Digitale Reihe für Interessierte
 
26. Feb. 2026
Voller Herausforderungen und doch ein Schatz, den es zu heben lohnt: So oft die Bibel missverstanden wird, so sehr lohnt es sich, ihr anzunähern.
 

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