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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Mehr oder weniger Himmel?
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich erinnere mich, dass ich bei diesem Gleichnis über die Arbeiter im Weinberg immer etwas zwiegespalten bin. Einerseits verstehe ich die Arbeiter durchaus, die sich darüber ärgern, dass sie den ganzen Tag für den gleichen Lohn arbeiten wie diejenigen, die sich nur wenige Stunden mühen müssen.

Auf der anderen Seite: Sie haben den vorgegebenen Bedingungen zugestimmt, und wenn der Winzer später weitere Arbeiter für das gleiche Geld einstellt, könnte dies ihnen doch egal sein. Denn sie haben ja keinen Verlust. Sie fühlen sich lediglich benachteiligt, weil andere weit weniger für das gleiche Geld arbeiten müssen, wie sie es tun. … Ob sie dann auf Risiko gegangen wären und sich erst später gemeldet hätten, wenn sie das gewusst hätten? Man weiß es nicht...

Klar ist jedenfalls, dass für alle Arbeiter der Lebensunterhalt für einen Tag gesichert war. Mit diesem einen Denar Lohn konnten sie alle ihre Familie zumindest heute ernähren. Diese Sicherheit hatten die ersten Arbeiter schon zu Beginn des Tages, die anderen mussten bis zum Abend bangen… Ob man in dieser Situation wirklich tauschen möchte, nur, um ein paar Stunden weniger zu arbeiten? Auch das weiß man nicht…

Ich kann mir jedoch vorstellen, welch ein Glück es für den einzelnen Arbeiter bedeutet, zu wissen: Heute können wir uns ein Essen leisten. Heute muss meine Familie nicht hungrig schlafen gehen. Ein Luxus, der für uns hier in unseren Breiten selbstverständlich ist, für die damaligen Menschen jedoch den Himmel bedeutet hat.

Und wenn wir schon über Himmel reden: Gibt es eigentlich mehr oder weniger Himmel? Hat jemand, der sein Leben lang quasi im Weinberg des Herrn gearbeitet hat, mehr Himmel verdient als jemand, der erst später dazu berufen wurde? Gib es Abstufungen von Himmel?

Ich bin sicher: Himmel ist Himmel. Und den Himmel kann sich der Mensch nicht allein verdienen. Gott hat uns alles gegeben, was wir brauchen, um in den Himmel zu gelangen. Wir müssen es nur annehmen und weitergeben. Und da, wo wir fehlen, wird uns Gottes Gnade dabei helfen.

Jesus nutzt dieses Gleichnis, um uns genau dies deutlich zu machen: Der Himmel ist offen für alle, die Zeit im Weinberg des Herrn verbringen.

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 
Text aus Mt 20, 1-16 mit alter Waage und Geldsäckchen
 
© Martin Manigatterer in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Mt 20, 1–16

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig?
Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!
Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten!
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar.
Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denar.
Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart?
Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir.
Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?
So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.

 

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St. Georg, Trier-Irsch
 

Leider muss wegen baulicher Schäden die Kirche St. Georg, Trier-Irsch, bis auf weiteres geschlossen werden, so dass der Gottesdienst am Samstag, dem 19. September ausfallen muss.

Wir werden Sie zeitnah über die weiteren Entwicklungen informieren und bitten um Ihr Verständnis.

 
St. Anna, Trier
 

Die Sonntagsmesse muss am

Sonntag 20.09.2026 um 9.30 Uhr  

leider ausfallen.

 
  
 
ein Regelständer mit vielen T-Shirts  
 
© Peter Weidemann
 
Wieder als Flohmarkt in der Passage Im Treff
 
KinderKleiderLaden
 
26. Sept. 2026
Es gibt wieder Kinderkleidung, Spielsachen, Baby-Artikel und und und... - ab 14.00 Uhr geht's los. Und: es wird sich wieder lohnen, dass Ihr kommt!
 

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  Türkisfarbene Tasche mit dem Schriftzug: Damit Frieden wächst! Dazu trage ich bei.
 
 
© Peter Weidemann in Pfarrbriefservice
 
Lasst uns beten für diese Welt, die seufzt und stöhnt nach Erlösung
 
Friedensgebet in St. Anna Olewig
 
16. Okt. 2026
 

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ein Feldweg durch Wiesen hindurch  
 
© Markus_Weinlaender in pfarrbriefservice
 
Wallfahrt nach Klausen
 
27. Sept. 2026
Solange ich atme, hoffe ich...
 

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  Eingangsbereich der Kirche
 
 
© Vera Schulz
 
Pfarrversammlung
 
1. Okt. 2026
Information über das Immobilienkonzept der Kath. Kirchengemeinde Hl. Edith Stein
 

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... aus dem Pastoralen Raum
 
 
  
 
ein angeleuchteter Leuchtturm in der Abenddämmerung  
 
© Klaus Kegebein in Pfarrbriefservice
 
Gebetsgemeinschaft im Heiligen Geist
 
Leuchtfeuer - Abendlob
 
21. Sept. 2026
Gemeinsam den Tag anschauen und Gott Dank sagen - mit den Schwestern in der Helenenstraße
 

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  ein Springbrunnen inmitten eines Gartens am linken Rand sieht man das Hauptgebäude des Josefsstift in Trier
 
 
© Pastoraler Raum
 
Frauenort - Frauenkirche
 
Gartengespräche
 
24. Sept. 2026
Frauen sprechen über Gott und die Welt
 

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Ökumenischer Gottesdienst  
 
© Arbeitskreis Ökumene Trier
 
Ökumenischer Gottesdienst
 
27. Sept. 2026
zur Interkulturellen Woche 2026
 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
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