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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Eine Frau faltet die Hände zum Gebet und berührt sie andächtig mit dem Mund, im Hintergrund geht die Sonne unter
 
© Ben White / unsplash.com
 
Impuls zum Sonntag
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute habe ich aus einer „Kindermundrubrik“ folgende vergnügliche Anekdote entdeckt:

So schreibt die kleine Viola:

„Lieber Jesus, ich glaube, dass es sehr schwer ist, alle Menschen auf der Welt immer lieb zu haben. In unserer Familie sind wir zu viert – und ich schaffe das schon nicht immer …“

Erkennt sich da irgendjemand wieder …???? Inzwischen (im reiferen Alter) ist mir klar, dass ich unterscheide zwischen „lieb oder nicht lieb haben“ und sich über jemanden ärgern oder böse mit jemandem zu sein. Gerade die Menschen, die ich am meisten lieb habe, können aus den unterschiedlichsten Gründen die größten Emotionen in mir hervorrufen. Aber ich bin ehrlich – ich musste diesen Unterschied erst lernen. Als Kind oder vielleicht auch als junge/r Erwachsene/r gelingt diese Einsicht nicht immer.

Auch Jesus musste lernen. Das heutige Evangelium zeigt, dass er sich zunächst nur für „sein“ Volk Israel zuständig fühlte. Was ging ihn diese Frau an, die so penetrant hinter ihm und den Jüngern herlief und immer und immer wieder um Hilfe für ihre Tochter flehte. Jesus erteilt ihr eine recht grobe Absage, vergleicht sie mit einem Hund (wie frech!). Doch zum Glück ist diese namenlose Frau nicht auf den Mund gefallen. Ihre Liebe zu ihrer Tochter, ihre Verzweiflung über deren Qual lässt sie mutig und schlagfertig werden. Sie kontert geschickt, wehrt den Vergleich nicht ab, sondern spiegelt die Situation (auch die Hunde bekommen die Krümel, die unter den Tisch fallen) so dass sie Jesus schließlich überzeugen kann und er entdeckt, dass seinem Volk nichts fehlen wird, wenn er seine Güte, seine Gunst, letztendlich seine Liebe ausweitet auf alle Menschen, die ihn brauchen.

Ich muss gestehen, dass diese namenlose Frau – wie so viele namenlose Frauen in der Bibel -  für mich ein richtiges Vorbild ist: wegen ihrer Hartnäckigkeit, ihres Kampfgeistes für die gerechte Sache, ihrer Schlagfertigkeit gegenüber Jesus, der sie alles andere als freundlich behandelt und letztendlich wegen ihres nicht zu erschütternden Glaubens, durch den sie sich nicht hat entmutigen lassen. CHAPEAU, namenlose Frau aus Kanaan!

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 
Evangelium vom Tag
 

Mt 15, 21–28

In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück.
Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält.
Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her!
Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir!
Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen.
Da entgegnete sie: Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.

 

» Hier finden Sie die weiteren liturgischen Texte für den heutigen Sonntag

 
 
Neues ... aus der Pfarrei
 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

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Bild von Edith Stein in Vercors
 
© Hans und Sonja Fiedler
 
Urlaubserinnerungen
 

Was freuten sich Sonja und Hans Fiedler, als sie während ihres Urlaubs in Vercors auf eine "gute alte Bekannte" gestoßen sind. Schön, dass sie diese Begegnung mit Edith Stein mit uns geteilt haben. Herzlichen Dank dafür!

 
  
 
Zwei ältere Menschen zünden gemeinsam Kerzen in einer Kirche an.  
 
© vocali_einsfuenf_ in pfarrbriefservice
 
Wir suchen eine neue Küsterin/ einen neuen Küster für die Kapelle St. Katharina in Trier- Kernscheid
 
Vielleicht eine schöne Aufgabe für Sie?
 

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  Blick auf den Eingangsbereich zur Kirche St. Augustinus
 
 
© Vera Schulz
 
Vorbereitungstreffen Open house St. Augustinus
 
18. Aug. 2026
Einladung zum Vorbereitungstreffen
 

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auf einem herbstlich mit Hagebutten und Äpfeln gedeckten Tischs steht eine weiße Tasse Kaffee  
 
© Ute Quaing in Pfarrbriefservice
 
Was ist es schön, Euch zu treffen...
 
Seniorenbegegnung St. Anna Olewig
 
19. Aug. 2026
 

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  Sonnenuntergang hinter Bäumen
 
 
© altfried rempe
 
zusammenkommen - singen - hören - schweigen - bitten - danken - segnen - weitergehen
 
Abendgebet der Frauen
 
21. Aug. 2026
Am Ende der Arbeitswoche zusammenkommen in St. Andreas, Tarforst
 

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Türkisfarbene Tasche mit dem Schriftzug: Damit Frieden wächst! Dazu trage ich bei.  
 
© Peter Weidemann in Pfarrbriefservice
 
Lasst uns beten für diese Welt, die seufzt und stöhnt nach Erlösung
 
Friedensgebet in St. Anna Olewig
 
11. Sept. 2026
 

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  das Mittelteil einer Klarinette auf Notenpapier
 
 
© iain-cridland-i_R5LrvExBU-unsplash
 
Klezmer Konzert
 
Klezfluentes - nur a Klezmer kimt
 
23. Aug. 2026
Beschwingte Musik in der Filscher Kapelle
 

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... aus dem Pastoralen Raum
 
 
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© Caritas Nepal/ Caritas International
 
Sturzflut im Norden Nepals
 
Caritas ist vor Ort und bittet um Spenden
 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
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