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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Miteinander reden ...
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

bestimmt sind die meisten von uns schon einmal in die Situation gekommen, jemanden korrigieren zu müssen. Sei es wegen eines sachlichen Fehlers, Fehlverhaltens Ihnen oder anderen gegenüber.

Oder vielleicht hat der ein oder andere von uns umgekehrt schonmal „einen auf den Deckel“ bekommen.

Egal wie, beides ist unangenehm. Und am liebsten ist es mir, vor allem bei der zweiten Variante, dass niemand etwas davon mitbekommt und, wenn ich schon den Rüffel einstecken muss, dieser diskret und trotz allem respektvoll an mich herangetragen wird.

Grund genug, meine Mitmenschen ebenso respektvoll zu behandeln und sie nicht vor anderen bloßzustellen oder hinter ihrem Rücken schlecht über sie zu reden.

Genau diesen Auftrag gibt uns das heutige Evangelium. Von Theologen wird sein Text „Gemeindeordnung“ genannt. Weil die junge Christengemeinde damals eine Ordnung brauchte, um friedlich miteinander leben zu können – offensichtlich waren die Menschen damals auch nicht „heiliger“ als wir heute.

Diese „Gemeindeordnung“ beschreibt, wie Probleme mit einem Gemeindemitglied angegangen werden sollen. Drei Anläufe sind genannt: Gespräch zu zweit, dann mit Zeugen, und schließlich vor der Gemeinde. Und wenn auch das nicht fruchtet, dann soll man mit dieser Person umgehen wie mit einem Heiden (ungläubiger Mensch aus den Nationen) oder einem Zöllner (ungläubige Juden, die sich „auf das Niveau von Heiden“ herablassen und sich an anderen bereichern). Heiden und Zöllner waren für die damaligen Juden tabu, und nicht-belehrbare Mitglieder so zu behandeln bedeutete, sie aus der Gemeinschaft auszuschließen.

Auch wenn ich die letzte Konsequenz schon sehr drastisch finde (wahrscheinlich muss jedes Fehlverhalten differenziert betrachtet werden), so könnte es doch dem Selbstschutz dienen.

Jedenfalls ist für mich das Wichtigste an dieser „Gemeindeordnung“, respektvoll zu bleiben und im Prinzip so miteinander umzugehen, wie wir es selbst für uns wünschen.

Das hat jeder Mensch verdient, finden Sie nicht auch?

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 

 
Menschen im Sonnenuntergang im Gespräch miteinander
 
© Alice Wittrock in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Mt 18, 15–20

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn dein Bruder gegen dich sündigt, dann geh und weise ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich,  so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die ganze Sache durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werde.
Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde! Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.

 

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  Plakat mit Infos über den Tag des offenen Denkmals
 
 
© Förderverein Irscher Burg
 
Tag des offenen Denkmals in Trier-Irsch
 

Am 13. September findet der Tag des offenen Denkmals statt. Auch die Irscher Burg öffnet ihre Türen. Stündlich von 13 Uhr bis 16 Uhr finden Führungen durch Burg und Kirche statt, für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Herzliche Einladung

 
 
Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
Mobil:015114485497
E-Mail: