Aktuelles für die kommende Woche
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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Ich glaube trotzdem ...
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie in jedem Jahr muss ich am Dreifaltigkeitssonntag immer wieder darüber nachdenken, was für ein schwieriges Thema diese Dreifaltigkeit ist. Auf der einen Seite glauben wir Christen an den einen Gott, genauso wie die Juden oder die Muslime, auf der anderen Seite soll dieser eine Gott aber irgendwie aus drei Personen bestehen - was die Juden und die Muslime wiederum ablehnen. Vor einiger Zeit lernte ich sogar einen sehr aktiv gläubigen älteren Herrn im Rahmen der Notfallseelsorge kennen, der zum Islam übergetreten ist, weil er mit der Dreifaltigkeit nicht zurecht kam ... 

Ich habe mir meinen Impuls zum Newsletter vom letzten Jahr angeschaut, und da habe ich wieder einmal von meinem Religionsunterricht erzählt, in dem die Dreifaltigkeit auch Thema war. Ich habe mit den Kindern erarbeitet, dass wir Menschen auch nicht nur Sohn und Tochter sind, sondern in den vielfältigen Beziehungen in unserem Leben auch andere Seiten haben. So sind wir z. B. in Beziehung zu den Eltern zwar Söhne oder Töchter, in Beziehung zu unseren Kindern aber Vater bzw. Mutter. Dann evt. noch Bruder, Schwester, Freund, Freundin, Kollege oder Kollegin usw. All das in einer Person!

So tritt auch Gott zu uns in Beziehung. Zum einen ist er der Vater, der die Welt erschaffen hat, aber um in nähere Beziehung zu den Menschen zu kommen hat er sich erfahrbar und berührbar gemacht, indem er als Menschensohn auf die Welt gekommen ist. Seine Kraft, den Hl. Geist, hat er schließlich als Beistand gesandt. Und je nachdem, wie es uns gerade geht, brauchen wir manchmal den Vater oder den Bruder oder einfach nur den Beistand, Seine Kraft. 

Gott in drei Personen - im Credo bekennen wir genau das. In jedem Kreuzzeichen bekennen wir genau das. Manchmal vielleicht gedankenlos - oder vielleicht ist es uns klar und selbstverständlich. 

Gerne teile ich das folgende Glaubensbekenntnis mit Ihnen, in dem die unterschiedlichen Beziehungen, in denen wir Gott begegnen können, beispielhaft aufgeführt werden. Vielleicht kann jede und jeder von uns noch eigene Erfahrungen einbauen?

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 

Ich glaube trotzdem

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

ich glaube an ihn trotz aller Kriege und Unruhen,

trotz aller Erdbeben und Hungersnöte,

ich glaube, dass er mir nicht Leid erspart,

aber durch alles Leid mich hindurch trägt.

 

Ich glaube an seinen Sohn, Jesus Christus,

der sich als Freund aller Elenden und Schwachen erwies.

Er bleibt unser Weggefährte,

wenn alles im Leben schief läuft,

die Ehe zerbricht, die Arbeit verloren geht,

oder tödliche Krankheit uns oder unsere Lieben bedroht.

Er steht zu mir trotz allem

und ich zu ihm trotz meiner Lebensenttäuschungen.

 

Ich glaube an den heiligen Geist,

trotz meiner Verzagtheit und Begrenztheit.

So oft habe ich seine Stärkung erfahren,

gab er mir die richtigen Worte ein,

zeigte er neue Wege auf,

spürte ich seine Kraft und seinen Trost.

 

Ich bin dankbar, in einer christlichen Gemeinschaft

meinen Glauben bekennen und leben zu dürfen

und mich von Gleichgesinnten getragen zu wissen.

 

Ganz sicher wird dieses irdische Leben im Tod enden, ich glaube trotzdem daran,

dass nur in Gott mein letzter Halt ist und

dass ich bei ihm das ewige Leben erlangen kann.

 

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

 
Kirchenfenster, das die Dreifaltigkeit zeigt
 
© Martin Manigatterer in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Joh 3, 16–18

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat.

 

» Hier finden Sie die weiteren liturgischen Texte für den heutigen Sonntag

 
 
Neues ... aus der Pfarrei
 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

» ... finden Sie hier.

 
 
  
 
Foto der Tarforster Marienkapelle  
 
© Manfred Brittner
 
Impressionen der Marienmesse in Tarforst
 
Gottesdienst an der Tarforster Kapelle
 
© Manfred Brittner
 
Gottesdienst an der Tarforster Kapelle
 
© Manfred Brittner
 
Gottesdienst an der Tarforster Kapelle
 
© Manfred Brittner
 


Gelbe Rose in Vase, Teelicht und gedeckter Teller auf weißem Tisch mit gelber Serviette.


 
© Yohanes_Vianey_Lein_pfarrbriefservice.jpg
 
Ehrenamtliche Unterstützung für die Betreuung des Gemeindesaals St. Anna
 

Der Gemeindesaal St. Anna wird regelmäßig für Geburtstage und Familienfeiern genutzt und ist ein wichtiger Treffpunkt für Olewig und in der Pfarrei. Damit alles reibungslos abläuft, suchen wir eine engagierte und zuverlässige Person, die die Betreuung der Vermietungen übernimmt.

Ihre Aufgaben:

  • Einweisung der Mieterinnen und Mieter in die Nutzung des Saals und der technischen Ausstattung (insbesondere der Küche)
  • Übergabe und Rücknahme der Schlüssel
  • Verwaltung der Kaution
  • Abnahme des Saals nach der Veranstaltung

Das bringen Sie mit:

  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Freundliches Auftreten und Kommunikationsfähigkeit
  • Zeitliche Flexibilität (vor allem an Wochenenden)

Das bieten wir:

  • Eine sinnstiftende ehrenamtliche Tätigkeit
  • Kontakt zu unterschiedlichen Menschen aus der Gemeinde
  • Die Möglichkeit, das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten

Wenn Sie Interesse an diesem ehrenamtlichen Dienst haben, melden Sie sich bitte im Zentralbüro der Pfarrei Hl. Edith Stein. Tel: 0651 16644 E-Mail: heiligeedithstein-trier@bistum-trier.de

 

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eine weiße Tasse mit cremigen Milchkaffee  
 
© allison-griffith-VCXk_bO97VQ-unsplash
 
Ich muss euch erzählen...
 
Seniorenbegegnung St. Georg
 
3. Juni 2026
 

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  aus Blumen und Fichtennadeln gelegter Teppich abgebildet sind ein Kelch und eine Hostie
 
 
© Yvonne Dreher in Pfarrbriefservice
 
Fronleichnam in St. Georg
 

Um 10.00 Uhr findet die Festmesse mit anschl. Fronleichnamsprozession in Trier-Irsch statt.

Herzliche Einladung

 
  
 
Türkisfarbene Tasche mit dem Schriftzug: Damit Frieden wächst! Dazu trage ich bei.  
 
© Peter Weidemann in Pfarrbriefservice
 
Lasst uns beten für diese Welt, die seufzt und stöhnt nach Erlösung
 
Friedensgebet in St. Anna Olewig
 
19. Juni 2026
 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
Mobil:015114485497
E-Mail: