Aktuelles für die kommende Woche
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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Kehrt um!
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

laut DWDS (Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache) wird Umkehr neben dem für mich gebräuchlichen Verständnis wie „Auf dem eingeschlagenen Wege kehrtmachen und zurückgehen“ und „sich in eine entgegengesetzte Richtung oder Lage bringen, sich umdrehen/wenden“ auch definiert als „etwas von innen nach außen kehren“.

Bisher interpretierte ich Jesu Aufforderung „Kehrt um“ als Ermahnung, sich zu prüfen und das zu verändern, was nicht zu einem christlichen und nächstenliebenden Leben passt oder führt.

Aber noch nie bin ich auf den Gedanken gekommen, mein Innerstes wie eine Tasche von innen nach außen zu kehren. Ja, meine Handtasche kehre ich regelmäßig um. Wenn ich Krümel und Verunreinigungen auskippen möchte, oder wenn ich etwas suche (öfter mal meine Schlüssel …).

Und jedes Mal, wenn ich die Tasche wieder zurückstülpe, fühle ich mich zufrieden. Nicht nur ist sie dann sauber und aufgeräumt, sondern meistens habe ich auch meine Schlüssel wiedergefunden – und manchmal auch etwas anderes, von dem ich nicht mehr wusste, dass ich es in der Tasche hatte.

Was würde jetzt passieren, wenn ich mich mal „umstülpe“? Wenn ich die inneren Krümel im System entferne und dadurch Dinge/Werte wiederfinde, die ich spontan nicht gefunden oder an die ich gar nicht mehr gedacht habe?

Könnte Jesus mit „Kehrt um“ nicht auch so etwas gemeint haben? Denn nicht jeder, der unterwegs ist, muss umkehren im Sinne von „die Richtung wechseln“. Viele sind doch im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg. Leben nach christlichen Werten, bemühen sich friedlich und liebevoll miteinander umzugehen, achten auf mitmenschliche Werte, auf die Umwelt und sind im regelmäßigen Gespräch mit Gott. Und ja, sie sind nicht perfekt. Das müssen sie auch gar nicht sein – der Anspruch wäre auch nicht zu erreichen, geschweige denn zu halten, und würde unweigerlich zum Scheitern führen.

Es kann also auch nicht darum gehen, Perfektion anzustreben, damit man Jesus nachfolgen kann.

Vielleicht geht es darum, sich selbst einmal in liebevoller Art und Weise zu betrachten. Die kleinen Krümel, die nicht wirklich schlimm sind und oberflächlich gesehen kaum wahrgenommen werden, können in der Masse dafür sorgen, dass sie sich still und heimlich vermehren und wie Sand im Getriebe irgendwann dafür sorgen, dass etwas hakt. Besser, man schüttelt sie rechtzeitig und ohne viel Aufwand aus. Und dann findet man vielleicht verborgene Schätze, die wir aus dem Blick verloren haben, weil wir sie ein wenig zu tief in unsere innere Tasche gestopft haben.

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 
Fensterbild Fischer auf dem See - Die Berufung der ersten Jünger
 
© Manuela Steffan in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Mt 4, 12–23

Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.
Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus nach.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. 

 

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Neues ... aus der Pfarrei
 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

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kindliche Figurenkrippe mit den Hl. Drei Königen  
 
© Stephanie Thonet
 
Neue Sternsingergewänder
 

Die älteren Sternsingergewänder für Alt-Filsch und Irsch müssen teilweise erneuert werden. Dazu benötigen wir Stoffe, Spitzen, Perlen, Accessoires und ähnliche Materialien. Wer etwas Passendes beisteuern kann, melde sich bitte gerne.

Auch helfende Hände beim Nähen sind herzlich willkommen! 

Vielen Dank für Eure und Ihre Unterstützung.

Winfried Benda: wue.benda@t-online.de, 0651/18770

Stephanie Thonet: thonet.stephanie@gmail.com, 0174/1977573

 
  
  ein Bild mit Abbildungen von handwerklichen Geräten wie Säge, Hammer, Bohrer, Zange in der Mitte der Schriftzug Werkzeug für die Bibel
 
 
© Kath. Erwachsenenbildung
 
Werkzeug für die Bibel
 
Digitale Reihe für Interessierte
 
26. Jan. 2026
Voller Herausforderungen und doch ein Schatz, den es zu heben lohnt: So oft die Bibel missverstanden wird, so sehr lohnt es sich, ihr anzunähern.
 

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eine Frau füllt aus einem Topf einen Suppenteller mit Suppe  
 
© pixabay_pfarrbriefservice
 
Gemeinsam genießen, gemeinsam begegnen
 
Suppenessen der Generationen
 
27. Jan. 2026
Immer am letzten Dienstag im Monat in Gemeinschaft leckeres Essen teilen - in St. Anna, Olewig
 

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Familien-Orchester TONGENERATION
 
31. Jan. 2026
Das Familien-Orchester von St. Augustinus trifft sich
 

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  eine Tischlampe aus einer Skulptur von zwei Figuren in gebeugter Haltung, die sich an den Händen halten
 
 
© Walter Depner in Pfarrbriefservice
 
Dem Licht entgegen mit Leib und Seele im meditativen Tanz
 
31. Jan. 2026
Ein Nachmittag mit meditativem Tanz und Bibel
 

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Plakat_Familiengottesdienst_Glückseligkeit  
 
© Katharina Meyer
 
Familiengottesdienst
 
1. Feb. 2026

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst an Maria Lichtmess. Familien sind eingeladen, eigene Kerzen mitzubringen. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Familienorchester mitgestaltet.

 

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... aus dem Pastoralen Raum
 
 
  
 
8960_menschlich_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice  
 
© peter_weidemann_pfarrbriefservice
 
Abgerungen
 
31. Jan. 2026
Solo Stück über Haltungen, Herausforderungen und den mutigen Einsatz für Humanität und Werte
 

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  Wolkenformation, die drei Musiknoten zeigt
 
 
© Christiane Raabe in Pfarrbriefservice
 
Freut euch und jubelt
 
Tag der Kirchenmusik
 
1. Feb. 2026
Unter diesem Motto laden wir alle ein, die sich im Rahmen der Kirchenmusik im Pastoralen Raum Trier engagieren
 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
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