Aktuelles für die kommende Woche
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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Impuls zum Sonntag
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

seit einiger Zeit erarbeite ich mit den Drittklässlern der Grundschule Irsch innerhalb meines Religionsunterrichts das apostolische Glaubensbekenntnis. Dazu versuche ich, die einzelnen Elemente unseres Grundgebetes mit den Kindern so herunterzubrechen, dass sie auch in etwa verstehen, was sie da beten.

Dass Gott Vater die Erde erschaffen hat, war ihnen noch eingängig. Wir konnten auch unser Wissen über die Evolution mit dem Schöpfungsbericht vereinbaren.

Schwieriger wurde es mit Jesus, Gottes Sohn. Wir haben uns u. a. in einem Bibelmemory mit seinem Leben beschäftigt, mit seiner Geburt, seinem Leben und Wirken, und schließlich auch mit seinem Tod und der Auferstehung bis hin zur Himmelfahrt. Und da wurde es schwierig. (Ich bin sicher, man muss auch nicht nur ein Kind im 3. Schuljahr sein, um dieses Thema schwer zu finden).

Einer der Schüler hatte ein Buch über griechische Götter und Halbgötter geschenkt bekommen. Die Halbgötter können gar nicht sterben, meinte er, und da Jesu Vater ja Gott und seine Mutter Maria ja Mensch ist, verstehe er nicht, warum Jesus überhaupt gestorben ist. Es wäre doch „Easy“ für ihn gewesen, am Leben zu bleiben.

Allgemeine Zustimmung in der Klasse!!! Denn: Wo er recht hat, hat er recht ….

(Diese Frage des Drittklässlers ist übrigens uralt, denn die Kirche hat schon sehr früh dagegen formuliert: Wahrer Gott und wahrer Mensch – und nicht halb Gott und halb Mensch …)

Aber was ist denn jetzt der Unterschied zwischen einem unsterblichen griechischen Halbgott und dem Sohn Gottes, der von einer „Menschenfrau“ geboren wurde?

Tatsächlich sind diese Halbgötter, die übrigens nicht unsterblich waren, Jesus gar nicht so unähnlich. Laut Mythos vereinigen sie „göttliche und menschliche Eigenschaften“, und „viele von ihnen besitzen außergewöhnliche Fähigkeiten, die sie von gewöhnlichen Menschen unterscheiden“* (z. B. Asklepios, Gott der Heilkunst und Begründer der Medizin). Deshalb gelten sie als Helden und treten häufig als Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen auf. Manche von ihnen hatten jedoch keine übernatürlichen Kräfte, „zeichneten sich jedoch durch besondere Talente, Mut oder Weisheit aus“* (z. B. Minos, bekannt für Gerechtigkeit). Einige von ihnen mussten auch besondere Aufgaben erfüllen (z. B. Herakles/Herkules mit seiner übermenschlichen Stärke). Nach ihrem Tod wurden sie verehrt und erhielten oft eigene Kultstätten … Einige wenige erhielten auch nach ihrem Tod Götterstatus, wurden in den Olymp aufgenommen und erlangten dort Unsterblichkeit (auch Herakles/Herkules).

Soweit die Ähnlichkeiten. Aber wo ist jetzt der große Unterschied?

Der entscheidende Unterschied ist der, dass Jesus tatsächlich gelebt hat und nicht das Produkt eines Mythos ist. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist der, dass Jesus die Menschen gelehrt hat, selbst mit Gott in Verbindung zu kommen. Mit seinem Leben war er Vorbild, Halt und Stütze, und mit seinem Tod und seiner Auferstehung hat er uns mit hineingenommen in die Unsterblichkeit.

Als Gottes geliebte Kinder – denn was sind wir anderes, wenn wir Gott Vater nennen – hoffen und glauben wir, dass wir am Ende unseres irdischen Lebens selbst Teil werden von der unendlichen Güte des Vaters, bei dem wir in Ewigkeit leben dürfen. An Christi Himmelfahrt haben wir daran gedacht, dass Jesus uns in diesen Himmel vorausgegangen ist und uns dort erwartet, wenn wir uns auf unseren letzten Weg machen.

Aus diesem Glauben heraus ziehen wir Christen auch heute noch Hoffnung und Kraft nicht nur für unser Leben, sondern auch darüber hinaus.

Herzlich, Ihre Daniela Standard

* aus "Griechenland Guru"

 
Das Bild zeigt eine aufragende Zugbrücke
 
© Monika Jesionkowska in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Joh 17, 1–11a

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sagte: Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war!
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben und sie haben dein Wort bewahrt.
Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gabst, habe ich ihnen gegeben und sie haben sie angenommen. Sie haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir.

 

» Hier finden Sie die weiteren liturgischen Texte für den heutigen Sonntag

 
 
Neues ... aus der Pfarrei
 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

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auf einem herbstlich mit Hagebutten und Äpfeln gedeckten Tischs steht eine weiße Tasse Kaffee  
 
© Ute Quaing in Pfarrbriefservice
 
Was ist es schön, Euch zu treffen...
 
Seniorenbegegnung St. Anna Olewig
 
17. Juni 2026
 

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  Türkisfarbene Tasche mit dem Schriftzug: Damit Frieden wächst! Dazu trage ich bei.
 
 
© Peter Weidemann in Pfarrbriefservice
 
Lasst uns beten für diese Welt, die seufzt und stöhnt nach Erlösung
 
Friedensgebet in St. Anna Olewig
 
19. Juni 2026
 

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... aus dem Pastoralen Raum
 
 
  
 
Plakat mit mehreren Motiven aus dem Trostgarten St. Matthias  
 
© Marie-Luise Burg
 
Trostgarten St. Matthias
 

Die Pfarrei St. Matthias bietet Führungen für Interessierte im Trostgarten an. Der Trostgarten St. Matthias ist ein besonderer Ort: Auf dem Friedhof ist er eine Oase für Menschen, die Ruhe und Besinnung suchen. Er spricht alle Sinne an, ermöglicht Gespräche und die Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Begleitet wird er von vielfältigen Angeboten.

In einer Führung erleben Teilnehmer*innen den Trostgarten mit allen Sinnen und lernen das zugrunde liegende Konzept kennen. Die Führung dauert etwa 45 Minuten.

Termin: Mittwoch, 20. Mai, 18.00 Uhr

Treffpunkt: Eingang zum Friedhof St. Matthias, links neben der Matthiasbasilika. Infos: www.st-matthias-trier/orte/trostgarten/ Kontakt: marie-luise.burg@bistum-trier.de, Tel. 0651/9930794

 
Plakat mit mehreren Motiven aus dem Trostgarten St. Matthias
 
© Marie-Luise Burg
 
Mach mit im Trostgarten
 

Wozu?   Wir machen den Trostgarten für Besucher*innen zu einem einzigartigen, sinnlichen und gepflegten Ort.

Wie?       In entspannter Atmosphäre gärtnert jede*r nach eigenen Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten

Wer?      Alle, die Lust und Freude haben, gemeinsam im Garten zu werkeln

Wo?       Im Trostgarten St. Matthias auf dem Friedhof

Wann?   Von April bis September/Oktober, jeden 1. Montag im Monat um 16.00 Uhr, für ca. 1 - 2 Stunden

Kontakt: Marie-Luise Burg, Tel. 0651/9930794, marie-luise.Burg@bistum-trier.de

Infos:     https://st-matthias-trier.de/orte/trostgarten/

 
  
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© peter_weidemann_pfarrbriefservice
 
Pfingstmontag
 
Begegnungsfest
 
25. Mai 2026
Miteinander das Leben feiern
 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
Mobil:015114485497
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