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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Bittet den Herrn ...
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Matthäus erzählt in diesem Evangelium davon, wie Jesus seine Apostel aussendet, nachdem er die erschöpften Menschenmassen sieht, die quasi ohne Hirten, ohne Führung, dastehen und nicht mehr weiterwissen. Er weiß, dass er zunächst nur mit wenigen, nämlich mit den zwölf Aposteln, arbeiten kann.

Auf sie wartet eine Mammutaufgabe, das ist Jesus völlig klar. Deshalb definiert er ihren Auftrag zunächst sehr eng. Er gibt ihnen quasi eine Stellenbeschreibung mit, die ihnen helfen soll, sich zu fokussieren, und sich nicht von der Masse der Forderungen, die unweigerlich auf sie zukommen, erdrücken zu lassen. Sie lautet: Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!

Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und damit die Zwölf diesen Auftrag überhaupt erfüllen können, stattet er sie mit den entsprechenden Kompetenzen aus, die ihnen diese Arbeit überhaupt ermöglichen.  

Irgendwie erinnert mich das an die Situation heute. Wenige Arbeiter im Weinberg Gottes sollen die vielen Aufgaben, die so anfallen, am besten umfänglich erfüllen. Ausgestattet mit Kompetenzen, haben auch sie eine Stellenbeschreibung, die es ihnen ermöglicht, sich auf bestimmte Aufgaben zu fokussieren und sich nicht mit dem Gedanken überfordern, allen alles zu sein.

Aber heute wie früher stehen wenige den vielen anderen gegenüber. Und ich frage mich angesichts der heutigen Situation, was Jesus uns raten würde. Dabei hilft mir tatsächlich das heutige Evangelium. Denn Jesus sagt nicht zu seinen Aposteln: „Arbeitet mehr! Strengt euch mehr an!“, sondern er sagt zu den Jüngern, also der erweiterten Anzahl seiner Anhänger: „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!“

Vielleicht sollten wir uns einmal darauf fokussieren und darauf vertrauen, dass Jesus uns auch in dieser für uns herausfordernden Zeit beisteht und uns gute Gedanken und Ideen schickt.

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 

 
Foto eines Weinbergs
 
© Martin Manigatterer in Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Mt 9, 36 – 10, 8

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!
Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philippus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot, der ihn ausgeliefert hat.
Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

 

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Mittendrin statt außen vor
 
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21. Juni 2026

Am Sonntag, 21. Juni um 11.00 Uhr laden die evangelische KIrchengemeinde Trier, das Mutterhaus Trier und das Netzwerk Demenz Trier- Saarburg herzlich zu einem ökumensichen Gottesdienst ein unter dem Thema "Mittendrin statt Außen vor". Mitgestaltet wird der Gottesdienst diesmal vom Chor des Demenzzentrum Trier e.V.

Eingeladen sind Menschen mit und ohne Demenz. Alle sind herzlich willkommen.
Der Gottesdienst findet in der Evangelischen Kirche zum Erlöser/ Konstantinbasilika statt.

 

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Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
Mobil:015114485497
E-Mail: