Aktuelles für die kommende Woche
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Man sieht eine einfarbig gehaltene Zeichnung mit einem Frauenportrait 
Newsletter Pfarrei Heilige Edith Stein
 
Feuerwerk
 
© Martin Manigatterer in Pfarrbriefservice.de
 
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...
 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist noch ganz jung, dieses neue Jahr 2026. Gerade mal ein paar Tage. Und ich frage mich, was es wohl so bringen mag. Wünsche habe ich genug, ganz obenan stehen Gesundheit und Frieden für die Welt. Und dann sind da noch die kleinen Wünsche und Hoffnungen, mit denen ich jedes Jahr neu starte, gespannt, was sich wohl davon erfüllt (und wie) und was nicht. Und was wohl noch so alles passiert, an das ich jetzt noch gar nicht denken kann. Und wenn ich so darüber nachdenke, dann empfinde ich es fast schon magisch, immer wieder neu in ein Jahr zu starten, ohne zu wissen, was kommt, einzutauchen in das Weltgeschehen, das ich nur zu einem äußerst geringen Teil selbst beeinflussen kann (zum Glück), um letztendlich zurückzublicken auf das ehemalige neue Jahr, nur um wieder neu durchzustarten.

Dabei fällt mir das Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse ein, das er im Mai 1941 nach überstandener langer Krankheit schrieb. So beschreibt er die Lebensabschnitte eines Menschen wie eine Stufe. Zeitlich begrenzt, wichtig zum Weiterkommen, aber es ist genauso wichtig, die jeweilige Stufe wieder zu verlassen, damit man die neue Stufe betreten und und damit wieder einen Neubeginn wagen kann. Festhalten an den alten "Stufen" führt zum Stillstand und zur Lähmung, die nächste Stufe hingegen führt empor und weiter ins Leben hinein. So ist sogar der Tod vielleicht auch nur der Abschied von einer Entwicklungsstufe zur nächsten.

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Ich wünsche Ihnen allen von ganzem Herzen, dass Sie den Zauber des Neubeginns auch in diesem Jahr spüren können und sich auf das, was das neue Jahr bringt, einlassen können.

Dazu wünsche ich auch im Namen unserer Koordinatorin der Seelsorge, Vera Schulz, und allen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gesundheit, Frohsinn und Gottes reichen Segen.

Herzlich, Ihre Daniela Standard

 

 
leuchtende chaotische Linien vor schwarzem Hintergrund
 
© Peter Weidemann, Pfarrbriefservice.de
 
Evangelium vom Tag
 

Joh 1, 1–5.9–14

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.
Dieses war im Anfang bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen  des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen  Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

 

» Hier finden Sie die weiteren liturgischen Texte für den heutigen Sonntag

 
 
Die Gottesdienste der kommenden Woche
 

» ... finden Sie hier.

 
 
Neues ... aus der Pfarrei
 
 
  
 
ein Kleiderständer mit einer Vielzahl von Sternsingergewändern, dazu immer auch eine goldene Kröne, die oben am Bügel befestigt ist  
 
© Christiane Raabe in Pfarrbriefservice
 
Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit
 
Sternsingeraktion in St. Andreas
 
4. Jan. 2026
Kinder bringen den Segen für das Neue Jahr zu den Häusern und sammeln Spenden für Kinder
 

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Sternsingen auf dem Petrisberg
 

Ab dem kommenden Montag, dem 05. Januar, machen sich auch Sternsingerinnen und Sternsinger auf dem Petrisberg auf den Weg, um den Segen an die Häuser der Menschen zu bringen. Die Sternsingeraktionen unserer weiteren Gemeinden finden am Samstag, dem 10. Januar statt.

 
  
  eine weiße Tasse mit cremigen Milchkaffee
 
 
© allison-griffith-VCXk_bO97VQ-unsplash
 
Ich muss euch erzählen...
 
Seniorenbegegnung St. Georg
 
7. Jan. 2026
 

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Türkisfarbene Tasche mit dem Schriftzug: Damit Frieden wächst! Dazu trage ich bei.  
 
© Peter Weidemann in Pfarrbriefservice
 
Friedensgebet in St. Anna
 

Lasst uns beten für diese Welt, die seufzt und stöhnt nach Erlösung

Freitag, 09. Januar 2026 von 18.00 bis 18.30 Uhr im Annenraum der Kirche St. Anna, Auf der Ayl 34, 54295 Trier-Olewig

 
 
Daniela Standard
Gemeindereferentin
 
Im Treff 15
54296 Trier
 
Telefon:0651 16644
Mobil:015114485497
E-Mail:
 
 
 
eine weiße Tasse mit cremigen Milchkaffee
 
© allison-griffith-VCXk_bO97VQ-unsplash
 
Ich muss euch erzählen...
 
Seniorenbegegnung St. Georg
 
7. Jan. 2026
 

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